Neuer KJV-Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) hat am 3. Februar einen neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Dabei wurden mehrere Posten neu besetzt, weil drei der bisherigen Vorstandsmitglieder auf die erneute Kandidatur verzichtet hatten.

Zur Vorsitzenden wählten die rund 60 Anwesenden erneut die freie Journalistin Corinna Blümel. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Angelika Staub, ebenfalls freie Journalistin und bisher als Beisitzerin im KJV-Vorstand. Sie ersetzt „Neuer KJV-Vorstand gewählt“ weiterlesen

Über Islam und Islamismus schreiben

Vykinta Ajami, Dirk-Oliver Heckmann und Thorsten Gerald Schneiders (v.l.) widmeten sich der Berichterstattung über den Islam und über Gewalttaten im Namen der Religion. Foto: Corinna Blümel
Vykinta Ajami, Dirk-Oliver Heckmann und Thorsten Gerald Schneiders (v.l.) widmeten sich der Berichterstattung über den Islam und über Gewalttaten im Namen der Religion.
Foto: Corinna Blümel

Die Anschläge von Paris haben Fanatiker im Namen des Islam begangen, genau wie die Gräueltaten der Terrororganisationen Islamischer Staat oder Boko Haram. Wohnt die Gewalt also dem Islam inne? Oder stimmt die Gegenthese: dass Salafismus und Islamismus mit der eigentlichen Religion nichts zu tun haben? Das wurde in den Wochen „nach Charlie“ in Talkshows, auf Politik- und Hintergrundseiten oder im Feuilleton diskutiert. Dass man dabei Zweifel an der Expertise mancher Experten haben durfte, wirft ein Schlaglicht auf das Problem, das Medien schon länger plagt: Bei den Themen Islam, Islamismus und Salafismus ist häufig deutlich mehr Meinung als Wissen im Spiel.

Wie aber berichtet man angemessen, und wie gut gelingt das den Medien derzeit? Damit beschäftigte sich eine Diskussion der DJV-Betriebsgruppe im Deutschlandfunk (DLF). Geplant war das Hintergrundgespräch längerfristig, um „Über Islam und Islamismus schreiben“ weiterlesen

Klüngeln 3.0 – Empfehlungsnetzwerke

Vor einigen Jahren versuchte man, auf Veranstaltungen möglichst viele Visitenkarten zu ergattern. Um dann festzustellen, dass viele Kontakte sofort wieder versandeten, weil die Zeit für eine systematische Nach­bereitung fehlte. Wer sich heute über Xing und Linked­In, Facebook, Twitter oder Instagram verknüpft, kann sich ­damit ganz einfach bei seinen Kontakten in ­Erinnerung halten. Das ersetzt nicht das persönliche ­Gespräch, aber es schafft Verbindung – und Anknüpfungspunkte, wenn man sich bei nächster Gelegenheit wieder trifft. Dafür warb die Netz­politik-Expertin Valentina Kerst beim Neujahrsempfang, zu dem die Kölner Journalisten-Vereinigung am 17. Januar als einer von zehn Verbänden eingeladen hatte.

Zum zweiten Mal kooperierte die KJV dafür in der Melanchthon-Akademie mit Medien- und Frauenverbänden wie den Neuen deutschen Medienmachern (NdM), dem Journalistinnenbund (jb), den Bücherfrauen, den Digital Media Women (DMW) und den Women in Film and Television Germany (WIFT). Das Motto „Klüngeln 3.0“ „Klüngeln 3.0 – Empfehlungsnetzwerke“ weiterlesen

KJV-Talk mit Modebloggerin

KJV-Talk mit Ann-Kathrin Schmitz und Frank Überall. Foto: Corinna Blümel
KJV-Talk mit Ann-Kathrin Schmitz und Frank Überall. Foto: Corinna Blümel

Modeblogs sind ein großes Ding in der Welt der Jüngeren. Abertausende wollen über die verschiedenen Social-Media-Kanäle mitverfolgen, wie jemand sich schminkt, einkauft, Produkte bewertet. Für gestandene Journalistinnen und Journalisten nicht hat immer einfach zu verstehen. Umso spannender war der Einblick, den der KJV-Talk mit Modebloggerin Ann-Kathrin Schmitz bot.

Im Klüngelpütz-Theater erzählte die junge Frau im Gespäch mit dem stellvertretende KJV-Vorsitzenden Frank Überall über ihre Seite Nova Lana Love, die sie eigentlich eher als Magazin betrachtet, auch wenn sie formell „KJV-Talk mit Modebloggerin“ weiterlesen

Hinter den Kulissen der Philharmonie

Philharmonie 1
Kammermusik bot das Nachwuchsensamble des WDR Sinfonieorchesters Köln dar. Foto: Corinna Blümel

Kostenloser Musikgenuss in der Mittagspause m Donnerstag: Dieses Angebot der Philharmonie nehmen die Kölner gerne an, auch wenn der PhilharmonieLunch oft „nur“ eine öffentliche Probe ist. Am letzten Donnerstag im November bekam das bunt gemischte Publikum – von der Kindergartengruppe über junge Mütter und Geschäftsleute bs zu Seniroen – in der halben Stunde ein richtiges Konzert geboten: Zwei Kammermusikensembles des WDR Sinfonieorchesters Köln, bestehend vorwiegend aus Nachwuchsmusikern, spielten vor gut gefüllten Rängen Dvořák und Beethoven.

Arne Meinhardt von der KölnMusik GmbH brachte den KJVlern die Philharmonie näher. Foto: Corinna Blümel
Arne Meinhardt von
der KölnMusik GmbH brachte den KJVlern die Philharmonie näher.
Foto: Corinna Blümel

Für 25 Kolleginnen und Kollegen der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) gab es – dank der Organisation von KJV-Beisitzrin Angelika Staub – noch mehr: Nach dem der Saal wieder leer war, kehrten sie mit Arne Meinhardt von der KölnMusik GmbH zurück, der ihnen das Gebäude „Hinter den Kulissen der Philharmonie“ weiterlesen

Reden auf zweierlei Art

Zwei Sommertreffen hat die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) in den vergangenen Wochen angeboten: den traditionellen Sommerstammtisch im Maybach und – erstmals – eine kleine Wochenend-Wanderung. Gelegenheit zum intensiven Gedankenaustausch boten beide Termine.

Beim Sommerstammtisch am 22. Juli im Maybach trafen sich rund zwanzig Kolleginnen und Kollegen aus allen Medienbranchen und Altersgruppen. Das Wetter – in diesem Sommer bekanntermaßen etwas wankelmütig – war den KJVlern gewogen: Sie konnten auf der Maybachterrasse einen lauen Sommerabend genießen. Natürlich nimmt man sich an solchen Abenden vor, auch mal den Platz zu tauschen. Und genauso natürlich „Reden auf zweierlei Art“ weiterlesen

1. Juli: Protestaktion am WDR

Der WDR muss sparen. Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über dieses wichtige Thema zu informieren, hatte der Personalrat für den 1. Juli zu einer außerordentlichen Sitzung eingeladen. Im Vorfeld der Versammlung gab es im Eingangsbereich der Kölner Arkaden eine Aktion der WDR-Freien.

Stellvertretend für den WDR packten sie schon malden Rasenmäher weg. Damit forderten die Mitarbeiter ihren Sender auf, auf unbedachte „Rasenmäher-Kürzungen“ zu verzichten und notwendige Einsparungen abgewogen und durchdacht vorzunehmen. Einen Beitrag zur Rasenmäher-Aktion gibt es hier auf den Seiten des DJV-NRW.

Außerdem gibt es auf den Seiten des Landesverbands Berichte über die konkretisierten Sparpläne und ein paar Einblicke zur Stimmung auf der außerordentlichen Personalversammlung.

Jubilare unter sich

Mit knapp 1.800 Mitgliedern ist die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) der weitaus größte Ortsverein im DJV-NRW. Entsprechend groß ist die Zahl derer, die für die langjährige Mitgliedschaft geehrt werden: Anders als in den meisten Regionalgruppen passt das einfach nicht in die jährliche Mitgliederversammlung. Die KJV lädt daher im Zweijahresrhythmus alle Jubilare „mit Anhang“ zum Brunch.

Für die Jahrgänge 2013 und 2014 standen drei 60er- und sieben 50er-Jubilare auf der Liste, 27 mit 40-jähriger Zugehörigkeit und 56, die dem DJV vor 25 Jahren beigetreten sind. Insgesamt 93 Personen – so sehr „Jubilare unter sich“ weiterlesen

KStA und KR: Infotreffen für Freie in Köln

Wie geht es für Freie und Pauschalisten der Außenredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) und Kölnischer Rundschau (KR) weiter? Was tun, wenn die Verlage M. DuMont Schauberg (MDS) und Heinen die Zusammenarbeit nun beenden? Dazu veranstaltete der DJV-NRW gemeinsam mit der dju in ver.di am Ende Mai einen gut besuchten Informationsabend in Köln. Die zentrale Botschaft: Jeder sollte sich von seiner Gewerkschaft oder einem Anwalt beraten lassen, ehe man irgendeiner Regelung zustimmt, sei es einer Aufhebungsvereinbarung oder einem neuen Vertrag.

Im Zuge der Zusammenlegung von Lokalredaktionen im Kölner Umland fallen nicht nur Redakteursstellen weg. Auch viele freie Journalisten und Pauschalisten müssen um ihre Aufträge bangen. Ein kleiner Teil der Pauschalisten soll „KStA und KR: Infotreffen für Freie in Köln“ weiterlesen

Von der Idee zum Buch

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Ganz schnell ausgebucht war der KJV-Termin beim Verlag Kiepenheuer & Witsch.
Foto: Corinna Blümel

Mitten in der Kölner Innenstadt und doch eher versteckt hat der Verlag Kiepenheuer & Witsch seinen Sitz. Mehr als 50 Jahre residierte KiWi in ­einer Villa in Köln-Marienburg. Als der Platz dort 2008 nicht mehr reichte, zog der Sachbuch- und Belletristik-Verlag ins denkmalgeschützte Deichmannhaus, direkt bei Dom und Hauptbahnhof. Dort drängten sich Anfang Mai 30 Mitglieder der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) im Besprechungsraum, um KiWi-Pressechefin Gudrun Fähndrich zu treffen.

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KiWi-Pressechefin Gudrun Fähndrich (l.) stellte im Gespräch mit KJV-Vorstandsmitglied Angelika Staub den Verlag vor und antwortete auf unzählige Fragen. Foto: Corinna Blümel

Die erzählte aus der Verlagsgeschichte und stellte ein paar Highlights aus dem Programm vor. Das umfasst heute neben Print natürlich auch E-Books und reicht von hoher Literatur und Debüt­romanen über Unterhaltung, Krimi, kritischen Sachbüchern, Ratgeber- und Verbraucherthemen bis zum politischen Buch. Nicht umsonst warb man eine Weile mit dem Motto: „Vielfalt als Programm“.

Bis aus einer Idee ein Buch wird, kann es „Von der Idee zum Buch“ weiterlesen