Willkommen

Mit Veranstaltungen zu berufsrelevanten Themen möchten wir unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort die Vernetzung erleichtern. Unsere nächsten Termine gibt es hier. Was wir in jüngerer Zeit gemacht haben, ist unten nachzulesen.

DJV-Leistungen wie Rechtsberatung, Presseausweis oder Beitragseinstufung für Mitglieder sind auf den Seiten des Landesverbandes zu finden: www.djv-nrw.de.

KJVvorOrt: Angebote der Drogenhilfe Köln

Es geht um Kinder. Damit hatten die wenigsten der zwölf KJV-Mitglieder gerechnet, als sie sich zum Hintergrundgespräch der Kölner Journalisten-Vereinigung mit der Drogenhilfe Köln angemeldet hatten. Denn wer an Drogensucht denkt, hat meistens ausgemergelte Gestalten in dunklen Parks oder zugigen Unterführungen im Kopf, die auf dem Boden sitzend versuchen, sich eine Spritze in den Arm zu rammen. Dass viele Suchtkranke in Familien mit Kindern leben, ist weniger präsent. „Das Thema wird tabuisiert“, sagt Anne Kreft, die die Fachstelle für Suchtprävention und Jugendsuchtberatung bei der Drogenhilfe Köln leitet. „Selbst die Kinder wahren das Familiengeheimnis, denn wenn Eltern von Alkohol, Glücksspiel oder Opiaten abhängig sind, denken die Kinder oft, sie seien Schuld“. „KJVvorOrt: Angebote der Drogenhilfe Köln“ weiterlesen

Wichtigschreiber trifft Witzigschreiber – Benefiz-Talk mit Ralf Kabelka

Seine Mutter träumt davon, dass er im Anzug in der Tagesschau Kommentare spricht. Statt dessen ist Ralf Kabelka als Außenreporter für Oliver Welke in der „heute show“ (ZDF) unterwegs und macht den Sidekick für Jan Böhmermann im „Neo Magazin Royale“ (ZDF neo). Was er da macht, hat seine Mutter nie verstanden, verriet der Comedian und Autor am 1. März im ­Gespräch mit Frank Überall im Consilium in Köln.

Benefiz-Talk Journalismus und Satire
Ralf Kabelka und Frank Überall beim Benefiz-Talk über Journalismus und Satire

Die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) und der Lions Club Köln-Laetitia hatten zum Benefiz-Talk in das Restaurant beim Kölner Rathaus eingeladen, um über das nicht immer einfache Verhältnis von Satire und Journalismus zu sprechen. Das griffige Motto: „Was gibt’s denn da zu lachen? Wichtigschreiber trifft Witzigschreiber“. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Duo „AnyWay“ (Nici Liebrich und Franco Clemens). Der Reinerlös der Veranstaltung geht an den Rechtshilfefonds für verfolgte türkische Journalistinnen und Journalisten beim gemeinnützigen Kulturforum Türkei Deutschland in Köln. „Wichtigschreiber trifft Witzigschreiber – Benefiz-Talk mit Ralf Kabelka“ weiterlesen

„Be first, but first be right“ – Verifikation bei der RTL-Gruppe

Vortrag Verifizierung bei RTL.
Vortrag Verifizierung bei RTL. Foto: Corinna Blümel

Das Herstellen und Bearbeiten von Fotos und Videos ist leichter denn je. Deswegen gehört die Überprüfung von Bildmaterial aus dem Netz heute zu den wichtigen Bausteinen journalistischer Arbeit. Ähnlich wie andere Häuser hat die ­Mediengruppe RTL Deutschland dafür eine ­Verifizierungseinheit aufgebaut, die für die Sender der Gruppe arbeitet. Die beteiligten Firmen: infoNetwork, RTL, n-tv, RTL2, Stern & stern.de, ENEX, M6 France, RTL Niederlande, RTL Belgien. Was das virtuelle Team konkret macht, erklärten Simon Hof, Ressortleiter Content Management bei infoNetwork, und Andreas Greuel, Leiter und Trainer des „Team Verifizierung“ Ende Februar im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV).

Simon Hof, seit 20 Jahren bei RTL, gründete das Team auf Anregung eines Kollegen. Den Anstoß gab der Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum im Juli 2016. Damals passierte das, was Redaktionen immer wieder beobachten, sei es bei Naturkatastrophen oder bei Gewalt­taten: Im Netz kursierten nicht nur falsche Augenzeugenberichte und Warnungen, sondern auch zahlreiche Bilder und Videos, die vorgaben, die aktuelle Lage in München wiederzugeben. Allein bei Redaktionen der RTL-Gruppe lagen 24 Bilder und Filme vor, von denen sich 38 Prozent verifizieren ließen. Die anderen 62 Prozent waren falsch. „„Be first, but first be right“ – Verifikation bei der RTL-Gruppe“ weiterlesen

Wie veröffentliche ich ein Buch? – Medienstammtisch mit Autorinnen

Ein Buch herausbringen – das erträumen sich viele Medienschaffende, weil sie gern erzählen, weil sie glauben, eine zündende Idee zu haben, oder ihre Themen aus dem Job vertiefen oder zweitverwerten wollen. Und eine Publikation bedeutet ja noch immer Renommee. Das Ansehen von ­Büchern spiegeln gut besuchte Literaturfestivals wie die lit.Cologne in Köln und natürlich die Messen in Frankfurt und Leipzig, die jedes Jahr mehr Besucher, Aussteller und Events melden.

Solchen Happenings steht die Realität des Büchermarkts gegenüber: Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung belegt, dass 2016 gut sechs Millionen Bücher weniger verkauft wurden als 2012. Nicht mal die Hälfte aller Menschen in Deutschland will demnach „Wie veröffentliche ich ein Buch? – Medienstammtisch mit Autorinnen“ weiterlesen

Digitalisierung: Zwischen Panik und Begeisterung

Chancen und Risiken der Digitalisierung ­waren Thema beim fünften Neujahrsempfang, den die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) zusammen mit den Kölner Regionalgruppen mehrerer bundesweiter Frauen-, Medien-, und Managementverbände veranstaltet hat. Der griffige Veranstaltungstitel: Zwischen Panik und Begeisterung – Wie bereit sind wir für die neue ­digitale Arbeitswelt?

„Digitalisierung: Zwischen Panik und Begeisterung“ weiterlesen

Ausflug in Kölns dunkle Vergangenheit

Unter dem Motto „KJV vor Ort“ bietet die Kölner Journalisten-Vereinigung ihren Mitgliedern regelmäßig Besichtigungen und Gespräche rund um das Kölner Wirtschafts- und Kulturleben an. Anfang November besuchten rund 20 Mitglieder und Angehörige das EL-DE-Haus am Appellhofplatz, um sich einen Eindruck von der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt zu machen.

Am Nachmittag trafen sich die Teilnehmer vor dem imposanten Haus in Blickweite zum WDR und zum Verwaltungsgericht. Wofür das kryptische EL-DE steht, erfuhr die Gruppe direkt zu Beginn der Führung: Der Erbauer des Hauses war ein Kaufmann namens Leopold (EL) Dahmen (DE). In den 1930er Jahren vermietet er das Haus an die Gestapo, die hier ihre Dienststelle einrichtete und in den Kellerräumen Gefängniszellen und Wachräume schuf. Im Innenhof „Ausflug in Kölns dunkle Vergangenheit“ weiterlesen

KJV vor Ort: Am neuen ICE-Instandhaltungswerk in Nippes

Baustelle ICE-Instandhaltungswerk Köln-Nippes
Zum zweiten Mal besuchte die KJV die Baustelle des ICE-Instandhaltungswerks in Köln-Nippes. Foto: Corinna Blümel

Ein gutes Jahr ist es her, dass einige Mitglieder der Kölner Journalisten-Vereinigung schon einmal das neue ICE-Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn in Nippes besichtigt haben. Damals war dort noch nicht viel zu sehen: Eine riesige Baustelle, viele Bauarbeiter, Metallsäulen, die nach oben strebten. Jetzt ist das künftige Instandhaltungswerk fast fertig – und damit voll im Zeitplan: In der Halle, die 450 Meter lang und 50 Meter breit ist, werden die letzten Arbeiten ausgeführt. „Der Schwerpunkt liegt jetzt auf dem Innenausbau und den Nebengebäuden“, sagt Wilfried Brand, Diplom-Ingenieur und Gesamtprojektleiter für den Neubau seit 2011.

Zu den Nebengebäuden gehören beispielsweise eine Innen- und eine Außenreinigungsanlage. Letztere ist bisher ein langer „KJV vor Ort: Am neuen ICE-Instandhaltungswerk in Nippes“ weiterlesen

CSD 2017: Für Vielfalt durch die Straßen gezogen

CSD 2017

Hoher Feiertag in Köln: Christopher Street Day. Erstmals schlossen auch wir uns der Kundgebung durch die Innenstadt an. Denn „Nie wieder“, so das diesjährige Motto, weckte Assoziationen: Nie wieder 1933, nie wieder mediale Gleichschaltung, sondern Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt!

Die Parade läuft. Mittendrin ein Sträfling. Andächtig führt er eine Fußgruppe an. Über ihm steht ein bunter Regenbogen aus Helium-Ballons, in dessen Mitte ein großes Herz mit der Aufschrift „Kölner Journalisten-Vereinigung“ schwebt.

„CSD 2017: Für Vielfalt durch die Straßen gezogen“ weiterlesen

Verschwundenen Koffern auf der Spur: KJV am Flughafen Köln/Bonn

Die KJV-Gruppe im Bereich der Gepäckabfertigung am Flughafen Köln Bonn. Foto: Corinna Blümel

Ohrenbetäubend laut ist es an der Gepäckförder- und -sortieranlage, kurz GFSA, am Köln-Bonner Flughafen. Hier laufen hoch oben pro Stunde bis zu 6.000 Gepäckstücke in Wannen über die Förderbänder. Manchmal rutscht ein Koffer oder eine Tasche über eine Rutsche nach unten und wird dann auf einen Transportwagen gelegt. Einige Gepäckstücke haben am Flughafen mit dem Kürzel CGN ihr Ziel erreicht, andere starten von hier – neuerdings vielleicht sogar nach Miami oder Kuba. Mit elf Millionen Passagieren im Jahr 2016 liegt der Flughafen Köln Bonn auf Platz sechs in Deutschland. Geht es um die Fracht, die täglich ab dem späten Abend in großen Maschinen ankommt, liegt er sogar auf Platz drei in der Bundesrepublik. „Verschwundenen Koffern auf der Spur: KJV am Flughafen Köln/Bonn“ weiterlesen