Das Darknet: Sammelbecken für Kriminelle oder Schauplatz journalistischer Arbeit?

Hand aufs Herz: Wie viele von Ihnen kennen das Darknet? Und wie viele von Ihnen nutzen es im journalistischen Alltag?

Gemeinsam mit Daniel Moßbrucker möchten wir dem Mysterium Darknet ein wenig näher kommen. Und wir entlocken ihm ungeahnte Möglichkeiten, die auch Sie vielleicht eines Tages einsetzen werden.

  • wann?  am 3. März 2022 um 19 Uhr
  • wo?      digital via Zoom

Bitte melden Sie sich bis zum 2. März 2022 per E-Mail bei Sebastian Bauer (mail@sebastianbauer.de) an. Sie erhalten dann die notwendigen Zugangsdaten für die Veranstaltung.

Das Darknet: Sammelbecken für Kriminelle oder Schauplatz journalistischer Arbeit?

Die finstere Seite im Netz ist ein medialer Mythos: das Darknet. Für die einen ein Treffpunkt krimineller Menschen, für die anderen ein Inbegriff der Freiheit, mit dessen Hilfe sich digitale Überwachung und Zensur umgehen lassen. Was aber ist das Darknet eigentlich konkret?

Daniel Moßbrucker gehört zu den wenigen Journalist*innen in Deutschland, die systematisch im Darknet recherchieren. So deckte er beispielsweise Ende 2021 gemeinsam mit Rechercheteams von Spiegel und NDR auf, dass Deutschlands Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen pädokriminelle Darknet-Foren seit Jahren versagen – entgegen öffentlicher Statistiken, in denen sich Bundeskriminalamt & Co. stetig steigende Erfolgsquoten attestierten. Andererseits trainiert Moßbrucker auf der ganzen Welt Journalist*innen, die in repressiven Staaten das Darknet nutzen, um frei arbeiten zu können.

An diesem Abend erzählt Daniel Moßbrucker von seiner für viele ungewöhnlichen Arbeit, erklärt allgemeinverständlich die Funktionsweisen des Darknets und diskutiert mit den Teilnehmer*innen, für wen sich journalistische Recherchen im Darknet lohnen könnten.

%d Bloggern gefällt das: