Mit Veranstaltungen zu berufsrelevanten Themen möchten wir unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort die Vernetzung erleichtern. Unsere nächsten Termine gibt es hier. Was wir in jüngerer Zeit gemacht haben, ist unten nachzulesen.
DJV-Leistungen wie Rechtsberatung, Presseausweis oder Beitragseinstufung für Mitglieder sind auf den Seiten des Landesverbandes zu finden: www.djv-nrw.de.
Stimmt das Bild von der Polarisierung, der großen Spaltung der Gesellschaft? Welche Rolle spielen die Medien dabei? Mit diesen Fragen wollen wir uns bei einer Matinee am 22. Februar im Literaturhaus Köln befassen. Dazu lädt der KJV-Vorstand herzlich ein. Erforderlich ist eine Anmeldung unter djv-koeln[at]gmx.de.
Hier die Details zu unserer Veranstaltung:
Matinee am 22. Februar 2026 Ort: Literaturhaus Köln Großer Griechenmarkt 39 50676 Köln
Einlass ab 10.30 Uhr Beginn 11 Uhr
Spaltung: Die Gräben unserer Gesellschaft und wieso dieses Bild gefährlich ist
„Die Gesellschaft ist gespalten.“ Schon während der Corona-Pandemie war dieser Satz allgegenwärtig. Und bis heute hören wir das Echo immer häufiger nachhallen. Egal, ob es um den Kriege gegen die Ukraine geht oder um die sogenannte Migrationsdebatte. Werden die Gräben zwischen uns wirklich immer tiefer und die Abstände unserer Positionen immer größer? Wenn wir uns die journalistische Berichterstattung anschauen, könnte zumindest der Eindruck entstehen. Dabei sind wir oft näher beieinander, als wir denken.
Was das Narrativ der Spaltung mit uns und der Gesellschaft macht, diskutiert Melvin Schwertel mit Gilda Sahebi (Autorin), German Neubaum (Medienwissenschaftler) und Annika Schneider (Journalistin).
Der Eintritt ist kostenlos. Erfolderlich ist eine Anmeldung an djv-koeln[at]gmx.de.
Die Personen auf dem Podium:
German Neubaum. | Foto: Universität Duisburg-Essen
German Neubaum ist Juniorprofessor für Psychologische Prozesse der Bildung in sozialen Medien an der Uni Duisburg-Essen. Er beschäftigt sich vor allem mit Meinungsbildung und gesellschaftlicher Teilhabe durch soziale Medien.
Gilda Sahebi. | Foto: Hannes Leitlein
Gilda Sahebi ist Journalistin und Autorin. Ihr letztes Buch heißt „Verbinden statt Spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“. Auf ihrem Instagram-Kanal meldet sie sich öfter mit Kommentaren zum aktuellen politischen Weltgeschehen zu Wort.
Annika Schneider.| Foto: Evgeny Makarov
Annika Schneider ist Medienjournalistin und Redakteurin bei Übermedien, dem werbefreien Magazin für Medienkritik. Sie betrachtet die Berichterstattung aus einer Metaebene und verfolgt das Ziel, konstruktiv zu diskutieren.
Melvin Schwertel.| Foto: Lina Sommer
Melvin Schwertel ist freier Journalist und Moderator. Er arbeitet unteranderem für WDR und Deutschlandradio. Außerdem studiert er Medienkulturwissenschaften und Philosophie. Sein Ziel: gesellschaftspolitische Themen verständlich aufarbeiten.
Anfang Dezember geht es auf den Weihnachtsmarkt, das ist für viele klar. Aber wie sieht es hinter den Kulissen aus? Welche Idee und wie veil Arbeit stecken darin? Und wie wird das hochsensible Thema Sicherheit heut umgesetzt? Das hat sich eine Gruppe von KJV-Mitgliedern beim Besuch des Nikolausmarktes auf dem Rudolfplatz erklären lassen.
Hintereinander gestaffelte große Sterne laden an einem der Eingänge des Nikolausdorfes auf dem Kölner Rudolfplatz als Fotospot ein. Die KJV-Gruppe nutzte die Gegelegenheit gerne. | Foto: privat„Besuch auf dem Nikolausdorf“ weiterlesen
Wie arbeiten Medienschaffende in Kriegsgebieten? Mit welchen Risiken ist das verbunden? Und was ist, wenn diese unabhängige Berichterstattung – ob national oder international – unmöglich wird? Mit diesen Fragen hat sich die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) am Beispiel Afghanistans beschäftigt. Mehr als vierzig Kolleginnen und Kollegen folgten an einem Samstagmittag Mitte Oktober der Einladung ins Filmhaus Köln.
Im Anschluss an die Filmvorführung sprachen (v.l.) Daniel Pilar, Carmen Molitor, Sonya Winterberg und Shikiba Babori über Berichterstattung in Kriegsgebieten mit Fokus auf Afghanistan.| Foto: Corinna Blümel
Die KJV lädt Sie und Euch ganz herzlich zu unserem spannenden Filmnachmittag „Die Wahrheit des Krieges entlarven“ am Samstag, 18.10.2025, von 13 bis 16 Uhr im Filmhaus Köln ein. Wir beschäftigen uns mit den Bedingungen und Gefahren von Kriegsberichterstattung – anhand einer Dokumentation über Anja Niedringhaus und in Gesprächen mit der Regisseurin Sonya Winterberg, der Kölner Publizistin Shikiba Babori und dem Laif-Fotografen Daniel Pilar. Sie können gerne eine Begleitperson mitbringen und diese Einladung auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiterleiten. Den Eintritt übernimmt die KJV.
Was passiert eigentlich mit dem Haus- und Gewerbemüll, der in Kölner Tonnen landet? Das schaute sich eine Gruppe der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) bei der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln (AVG) unter Leitung von Pressesprecher Tilo Dumuscheid an.
Nach einem Vortrag über Geschichte und künftige Projekte des Unternehmens mit vielen interessierten Nachfragen ging es durch die weitläufige Anlage inklusive Leitstelle. Auf einen ehemals beliebten Teil der Führung – den Blick in den Ofen – musste die Gruppe allerdings verzichten: Seit Lachgas als Partydroge genutzt wird, landen die Kartuschen oft im Müll und können dort explodieren. Das Fenster muss erst verstärkt werden, ehe Besucherinnen und Besucher wieder nahe an den Ofen treten dürfen.
Die Mitgliederversammlung der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) hat Corinna Blümel am 12. März 2025 als Vorsitzende im Amt bestätigt. Ihr neuer Stellvertreter ist Andreas (Andy) Artmann, er folgt auf Daniela Lukaßen-Held, die aus persönlichen Gründen nicht erneut kandidaierte. Schatzmeister bleibt Oskar Vitlif.
Mit drei neu gewählten Beisitzerinnen – Britta Wagner, Isabel Dziewiatka und Zhanar Sadyk – hat sich der Vorstand wieder etwas verjüngt. Die weiteren Besitzenden sind Lima Fritsche, Bert Grickschat, Michael Hartke, Carmen Molitor und Anja Schimanke. „Mitgliederversammlung 2025: Neuer Vorstand“ weiterlesen
Der Vorstand der Kölner Journalistenvereinigung (KJV) lädt zur Mitgliederversammlung ein:
Wann: 12. März 2025, 19:00 Uhr Wo: Hotel AMERON, Melatengürtel 15, 50933 Köln
Alle Mitglieder sind fristgerecht per Mail oder Brief eingeladen worden.
Was erwartet Sie an diesem Abend? Neben Geschäfts- und Kassenbericht stehen turnusgemäß Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Außerdem organisieren wir unsere Mitarbeit auf Landes- und Bundesebene. Dazu können wir Anträge für den Gewerkschaftstag formulieren. Ideen dazu können Sie uns gerne vorab mitteilen.
Die Versammlung bietet Gelegenheit zum Netzwerken nehmen und um über Ihre Wünsche an die KJV und den DJV sprechen.
Eine Anmeldung an djv-koeln[at]gmx.de hilft uns bei der Planung. Aber natürlich dürfen Sie gerne auch ohne vorherige Ankündigung kommen.
„Bitte schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie wären in einem großen Warenlager, etwa von Ikea oder Amazon.“ So begrüßte Hanskarl Willms die Kolleginnen und Kollegen der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) in der romanische Kirche Groß St. Martin.
Einmal die Augen schließen und sich vorstellen, man wäre in einem Großlager: Dazu ermunterte Hanskarl Willms die KJV-Gruppe | Foto: Corinna Blümel
Der Gedanke irritiert, hat aber einen guten Grund, wie Willms erläutern sollte.: Ehe hier die Kirche im 12. Jahrhundert erbaut wurde, wurde das Areal unter anderem für den Warenumschlag genutzt – mit vier großen Lagerhallen. Von der mehr als 2.000-jährigen Geschichte des Standorts, beginnend in der Römerzeit, handelte die KJV-Führung im August.
Gerade als junge*r Journalist*in ist Vernetzung super wichtig – und der Wunsch danach groß. Trotzdem gibt es in Köln nach wie vor nur wenige Formate, bei denen sich junge Journalist*innen kennenlernen, austauschen und vernetzen können. Das wollen wir ändern! Deshalb laden wir Journalist*innen unter 35 Jahren zu unserem neuen Stammtisch in Köln ein.
Wir wollen einen Raum bieten, um sich zu vernetzen und ins Gespräch zu kommen und vielleicht gemeinsam Antworten auf Fragen zu finden, die sich junge Journalist*innen so stellen.
Ein erstes Treffen gab es am 19. August. Es fand große Zustimmung bei denen, die dabei waren. Sie planen weitere Termine, zu denen wir hier und per Mail einladen werden.
Wer nicht Mitglied ist und dabei sein will, meldet sich unter djv-koeln[at]gmx.de.
Welche Gebäude standen in den vergangenen Jahrhunderten an einer bestimmten Kölner Adresse? Welche Bürgerbewegungen gab es in den 1970er Jahren in Köln? Lässt sich festellen, wie lange meine Familie schon in Köln wohnt? Mit solchen Fragen kann man sich an das Historische Archiv der Stadt Köln wenden, eines der bedeutendsten Kommunalarchive in Europa. Was genau es mit dem „Kölner Stadtgedächtnis“ auf sich hat, haben Mitglieder der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) am 10. April bei einer Führung mit der Leiterin Dr. Bettina Schmidt-Czaia und ihr Stellvertreter Dr. Ulrich Frischer erfahren.
Beispiele für Archivalien konnten die KJV-Mitglieder in einem Präsentationsraum betrachten. | Foto: Corinna Blümel
Schriftgut aus mehr als 1.000 Jahren Stadtgeschichte lagert im Stadtarchiv – von der ältesten Urkunde aus dem Jahr 922 über Handschriften, Nachlässe und Sammlungen bedeutender Persönlichkeiten, Personenregister und andere Akten, Stadt- und Bauplänen bis hin zu Fotografien und digitalen Archivalien. Teil des Historischen Archivs ist seit einigen Jahren auch das ehemals eigenständige Rheinische Bildarchiv.