Mit Veranstaltungen zu berufsrelevanten Themen möchten wir unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort die Vernetzung erleichtern. Unsere nächsten Termine gibt es hier. Was wir in jüngerer Zeit gemacht haben, ist unten nachzulesen.
DJV-Leistungen wie Rechtsberatung, Presseausweis oder Beitragseinstufung für Mitglieder sind auf den Seiten des Landesverbandes zu finden: www.djv-nrw.de.
Werner Sonne, der für die Jubilarehrung der KJV von Berlin nach Köln gekommen war, vermittelte in einem Hintergrundgespräch kompakte und zugleich differienzeirte Informationen zum Nahost-Konflikt. | Foto: Carmen Molitor
Ist das Thema Staatsräson noch zeitgemäß? Wo steht Israel heute und wie könnten sich die historischen Wahlen am 27. Oktober auswirken? Über diese spannenden Fragen hat der ehemalige ARD-Korrespondent Werner Sonne am 11. September in einem Hintergrundgespräch für die KJV referiert. Grundlage seiner Einschätzungen war nicht nur seine kurz zuvor beendete Recherchereise nach Israel, sondern eine kontinuierliche Beschäftigung seit den 1970er Jahren und insgesamt rund 60 Reisen in die Region.
Ehrung für langjährige Mitgliedschaft: Stefan Lenz im Gespräch mit Wilfried Kochner (50 Jahre). | Foto: Carmen Molitor
Ein Blick auf Jahrzehnte voller Medienwandel und auf journalistische Arbeit in allen Facetten: Das bietet die Jubilarehrung der Kölner Journalistenvereinigung (KJV) alle zwei Jahre. Eine Rolle spielten diesmal auch die zunehmenden Verwerfungen in der Medienlandschaft – im Lokaljournalismus wie aktuell bei DuMont, aber auch bei öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern (siehe Rubrik Medienszene ab Seite xx). Vor diesem Hintergrund kam Werner Sonne zu dem Schluss: „Nie war es so wichtig, Mitglied im DJV zu sein.“ Zuvor hatte der ehemalige ARD-Korrespondent vom stellvertretenden Landesvorsitzenden Stefan Lenz Nadel und Urkunde für 60 Jahre im DJV entgegengenommen.
Werner Sonne war einer der 20 von rund 140 Jubiläums-Kolleginnen und -Kollegen aus den Jahren 2025 und 2026, die der Einladung des Vorstands gefolgt waren. Neben spannenden Lebensläufen und manchem Wiedersehen mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen „„Nie war es so wichtig, Mitglied im DJV zu sein““ weiterlesen
Warum glauben wir, was wir sehen? Wie wurde gefälscht, bevor es einfach zu bedienende Bildgeneratoren gab? Und welche Realität bilden Dokumentarfilme eigentlich ab? Diese Fragen behandelt die Dokumentation „Born to Fake“, die im Mai in verschiedenen Kinos in NRW lief. Im Rahmen einer Kooperation zwischen Filmfirma und DJV-NRW spendierte die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) 30 Karten für Mitglieder.
Nach dem Film sprachen (v. l.) Frank Überall, Benjamin Rost und Erec Brehmer über Dokumentarfilme und über Fälschungen in Vergangenheit und Gegenwart. | Foto: Corinna Blümel
„Born to Fake“ handelt von einem großen Medienskandal, der die Öffentlichkeit vor 30 Jahren erschütterte, als das Privatfernsehen noch jung war: Michael Born hatte seit 1990 mit Komparsen und einfachsten Hilfsmitteln zahlreiche Beiträge gefälscht. Bis das 1996 auffiel, liefen sie bei „Gefälscht wurde immer“ weiterlesen
Ist die Gesellschaft tatsächlich so gespalten wie behauptet? Welchen Anteil haben die Medien daran, das Bild von den Gräben zu transportieren? Und was macht das mit der Gesellschaft? Diesen Fragen ist die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) Ende Februar bei einer sonntäglichen Matinee im Literaturhaus zusammen mit rund 70 Besucherinnen und Besuchern nachgegangen.
Podiumsdiskussion zur Spaltung der Gesellschaft, 22.02.2026. Literaturhaus Köln. Foto: Jan Knoff
Moderator Melvin Schwertel konnte auf dem Podium zwei Gäste begrüßen: Annika Schneider, die als Redakteurin bei Übermedien kritisch auf journalistische Arbeit schaut. Und German Neubaum, Juniorprofessor für Psychologie an der Uni Duisburg-Essen, der sich mit Meinungsbildung und gesellschaftlicher Teilhabe durch soziale Medien beschäftigt. Aus Berlin zugeschaltet war Gilda Sahebi, Journalistin und Autorin des Buchs „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“.
„Wir ordnen die Welt durch Erzählungen“, erklärte Sahebi. Dazu zähle auch Gruppendenken. Gefährlich werde es, wenn dies politisch instrumentalisiert würde. Spaltungserzählungen dienten schon immer der Macht, stellten „Das gefährliche Bild von den Gräben“ weiterlesen
Stimmt das Bild von der Polarisierung, der großen Spaltung der Gesellschaft? Welche Rolle spielen die Medien dabei? Mit diesen Fragen wollen wir uns bei einer Matinee am 22. Februar im Literaturhaus Köln befassen. Dazu lädt der KJV-Vorstand herzlich ein.
Anfang Dezember geht es auf den Weihnachtsmarkt, das ist für viele klar. Aber wie sieht es hinter den Kulissen aus? Welche Idee und wie veil Arbeit stecken darin? Und wie wird das hochsensible Thema Sicherheit heut umgesetzt? Das hat sich eine Gruppe von KJV-Mitgliedern beim Besuch des Nikolausmarktes auf dem Rudolfplatz erklären lassen.
Hintereinander gestaffelte große Sterne laden an einem der Eingänge des Nikolausdorfes auf dem Kölner Rudolfplatz als Fotospot ein. Die KJV-Gruppe nutzte die Gegelegenheit gerne. | Foto: privat„Besuch auf dem Nikolausdorf“ weiterlesen
Wie arbeiten Medienschaffende in Kriegsgebieten? Mit welchen Risiken ist das verbunden? Und was ist, wenn diese unabhängige Berichterstattung – ob national oder international – unmöglich wird? Mit diesen Fragen hat sich die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) am Beispiel Afghanistans beschäftigt. Mehr als vierzig Kolleginnen und Kollegen folgten an einem Samstagmittag Mitte Oktober der Einladung ins Filmhaus Köln.
Im Anschluss an die Filmvorführung sprachen (v.l.) Daniel Pilar, Carmen Molitor, Sonya Winterberg und Shikiba Babori über Berichterstattung in Kriegsgebieten mit Fokus auf Afghanistan.| Foto: Corinna Blümel
Die KJV lädt Sie und Euch ganz herzlich zu unserem spannenden Filmnachmittag „Die Wahrheit des Krieges entlarven“ am Samstag, 18.10.2025, von 13 bis 16 Uhr im Filmhaus Köln ein. Wir beschäftigen uns mit den Bedingungen und Gefahren von Kriegsberichterstattung – anhand einer Dokumentation über Anja Niedringhaus und in Gesprächen mit der Regisseurin Sonya Winterberg, der Kölner Publizistin Shikiba Babori und dem Laif-Fotografen Daniel Pilar. Sie können gerne eine Begleitperson mitbringen und diese Einladung auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiterleiten. Den Eintritt übernimmt die KJV.
Was passiert eigentlich mit dem Haus- und Gewerbemüll, der in Kölner Tonnen landet? Das schaute sich eine Gruppe der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) bei der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln (AVG) unter Leitung von Pressesprecher Tilo Dumuscheid an.
Nach einem Vortrag über Geschichte und künftige Projekte des Unternehmens mit vielen interessierten Nachfragen ging es durch die weitläufige Anlage inklusive Leitstelle. Auf einen ehemals beliebten Teil der Führung – den Blick in den Ofen – musste die Gruppe allerdings verzichten: Seit Lachgas als Partydroge genutzt wird, landen die Kartuschen oft im Müll und können dort explodieren. Das Fenster muss erst verstärkt werden, ehe Besucherinnen und Besucher wieder nahe an den Ofen treten dürfen.