Netzwerken mal 100

Interne Kommunikation wird immer wichtiger. Sie muss sich allerdings ändern, damit sie ihre vielfältigen Aufgaben weiterhin erfüllen kann. Der Weg geht – wenig überraschend – in Richtung Social Media und Interaktivität. Das war Ergebnis einer Diskussion am 28. November auf dem Campus der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) Köln. Die Podiumsdiskussion war eine Koope­rationsveranstaltung des MHMK-Studiengangs Medienmanagement – Studienrichtung PR und Kommunikationsmanagement  – mit der PR Lounge Köln, die damit vor gut ­gefüllten Reihen ihre 100. Ausgabe feierte. „Netzwerken mal 100“ weiterlesen

Erfolgreicher 2. KJV-Talk: Detektivgeschichten

Dr. Frank Überall und Detektiv Lothar Wenzel im Gespräch
Unterhaltsamer KJV-Talk: Dr. Frank Überall im Gespräch mit dem Kölner Detektiv Lothar Wenzel. (Foto: Corinna Blümel)

Was verbindet Detektive und Journalisten? Eine ganze Menge, erfuhren die rund 50 Besucherinnen und Besucher des 2. KJV-Talks am 30. Oktober in Klüngelpütz Theater. Gesprächspartner des stellvertretenden KJV-Vorsitzenden Dr. Frank Überall war diesmal der Kölner Detektiv Lothar Wenzel, der mit staubtrockenem Humor und diskret, aber detailreich aus seinem Berufsalltag erzählte. In eineinhalb Stunden entlockte ihm der gut vorbereitete Gastgeber manche saftige Anekdote.

Was nun die Gemeinsamkeiten zwischen Detektiven und Journalisten sind? Beide Berufsgruppen graben nach der Wahrheit, auch wenn die einen es „ermitteln“ und die anderen „recherchieren“ nennen. Die Berufsbezeichnung ist in beiden Fällen nicht geschützt, so dass man genau hinschauen muss, um die Profis zu finden. Beide sollten sich regelmäßig fortbilden, denn sie müssen mit den neuesten Entwicklungen stand halten. Und sowohl Detektive wie Journalisten sollten ihre eigenen ethischen Standards „Erfolgreicher 2. KJV-Talk: Detektivgeschichten“ weiterlesen

Ein Abend zum Mobile Reporting

In Afrika kann man bitterlich frieren und sich im Nebel so verirren, dass man laut um Hilfe rufen muss.  In den Usambara-Bergen, einer abgelegenen Region in Tansania, gibt es Regionen, die auf jegliche Infrastruktur verzichten müssen. Die Menschen müssen sich mit einfachsten Mitteln selbst helfen, weil sie offenbar einfach von der Regierung vergessen worden sind. Und diese Regierung erschwert nun auch noch die ehrenamtliche Hilfe, die bisher zum Beispiel Bildung und qualifizierten Englischunterricht über vorwiegend britische Volonteers sichergestellt hat.

Scresnsho vom Blog Projekt Usambaraveilchen
Im Blog Projekt Usambaraveilchen berichtete Bettina Blaß von ihren vier Wochen im Village Africa. (Foto: Screenshot)

Von diesen Erfahrungen erzählte die freie Wirtschaftsjournalistin Bettina Blaß, die im Frühjahr vier Wochen lang in einem Dorf hoch oben in den Usambara-Bergen gearbeitet hat. Ihre Aufgabe dort: Möglichst viele Geschichten über das Projekt Village Africa recherchieren und auch von dort schon darüber berichten. Begleitet hat sie „Ein Abend zum Mobile Reporting“ weiterlesen

Ferne Welten bei der KJV

Bloggen in Afrika und der Berufsalltag von Detektiven – mit diesen beiden spannenden Themen lockt die Kölner Journlisten-Vereinigung (KJV) ihre Mitglieder und interessierte Gäste in der letzten Oktoberwoche in ferne Welten.

Beim „Arbeitskreis Journalistinnen“ wird unsere Kollegin Bettina Blass den KJV-Frauen und interessierten Kolleginnen am 29. Oktober in BiPis Bistro von ihrem „Projekt 2012“ erzählen. Sie war im Frühjahr vier Wochen lang in den Usambara-Bergen, einer abgelegenen Region in Tansania, um dort als Volonteer bloggend mit Fotos und kurzen Videos über das afrikanische „Ferne Welten bei der KJV“ weiterlesen

Rennatmosphäre geschnuppert

KJV-Gruppe Rennbahn
Rennbahnbesuch: Gern Enders erläutert der KJV-Gruppe das Wetten. Foto: Corinna Blümel

Der Sommer mag durchwachsen gewesen sein – am 8. August stimmte das Wetter: freundlich, aber nicht zu heiß. Optimale Bedingungen für den Familienausflug der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV). Es ging auf die Rennbahn in Köln-Weidenpesch, wo die Journalistinnen und Journalisten samt „Anhang“ die lebhafte Rennatmosphäre schnupperten und Wissenswertes zum Galopprennsport im Allgemeinen und zum Traditionsstandort Köln im Besonderen erfuhren.

Begrüßung KRV
KRV-Geschäftsführer Benjamin Faßbender begrüßt die KJV-Gruppe. Foto: Corinna Blümel

Seit 1898 gibt es Galopprennen in Köln. Hausherr des 55 Hektar großen Grüngeländes, in das die Rennbahn eingebettet ist, ist der Kölner Renn-Verein 1897 e.V. (KRV). Dessen Geschäftsführer Benedikt Faßbender begrüßte die rund 40-köpfige KJV-Gruppe auf dem Balkon des KRV-Clubhauses mit Blick auf den Führring.

Blick auf den Führring
Vom Balkon des KRV-Clubhauses nahmen die KJVler einen ersten Blick auf den Führring. Foto: Corinna Blümel

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Weg vom Elfenbeinturm

 

 

KJV-Gruppe vom MPIZ
MPIZ-Pressesprecher Dr. Wolfgang Schuchert (vorne r.) leitete eine von drei KJV-Gruppen durch das Gelände

Was genau bringt eigentlich Pflanzen zum Blühen? Über diese Frage weiß man erstaunlich wenig, erfuhren Mitglieder der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) Anfang Juli bei einer Besichtigung des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung im Kölner Westen. „Weg vom Elfenbeinturm“ weiterlesen

Eine „Brücke zur Tradition“

In Köln-Riehl, an eher unauffälliger Stelle, hat die Jüdische Liberale Gemeinde Köln Gescher LaMassoret e.V ihren Sitz. Hier traf sich am 30. Mai 2012 eine kleine Gruppe der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) zum Gespräch mit Michael Lawton, einem der Gründer und Mitglied des Vorstands, um etwas über die liberale Gemeinde zu erfahren, die sich als Alternative zur orthodox ausgerichteten Einheitsgemeinde in Köln versteht.

Mit deren rund 5.000 Mitgliedern und der großen Synagoge an der Roonstraße kann sich Gescher LaMassoret nicht messen. Immerhin: In Riehl hat die 1996 gegründete, rund 80-köpfige Gemeinde eigene, wenn auch bescheidene Räume im Souterrain für ihre Gottesdienste, Diskussionen, Filmabende und die anderen Veranstaltungen. Vorher teilte „Eine „Brücke zur Tradition““ weiterlesen

Nach dem Streik ist vor …

Für die Kolleginnen und Kollegen der Kölner Tageszeitungen hat der Streik im vergangenen Jahr mehr gebracht als die ­Abwehr der Verlegerforderungen und das kleine Gehaltsplus: Redakteure und Freie von Kölner Stadt-Anzeiger (KStA), Kölnischer Rundschau (KR) und Express ­haben sich erstmals als gemeinsame Gruppe verstanden. Und auch DJV und dju/Ver.di arbeiteten vor Ort wie überall im Lande hervorragend zusammen.

Manifestiert hatte sich das Wir-Gefühl der Kölner Truppe nicht nur bei den zahlreichen Streiktreffen, auf denen wichtige „Nach dem Streik ist vor …“ weiterlesen

Relevanz oder Firlefanz?

Eine Diskussion beim Deutschlandfunk befasste sich mit Nachrichtenkriterien.

Diskussion Nachrichtenkriterien beim DLF 25.4.12
Unter Moderation von Christel Bosbach diskutierten (v.l.) DLF-Nachrichten-Chef Dr. Marco Bertolaso, Medienjournalist Fritz Wolf und Journalistik-Professor Andreas Elter.

Aktualität, Nähe, Prominenz… Welche Ereignisse in der Nachrichtensendung Platz finden, müssen Redaktionen ständig neu entscheiden. Was aber ist eigentlich relevant? Diese Frage lockte rund 30 Journalistinnen und Journalisten aus dem Deutschlandfunk (DLF) und der Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) am 25. April in den Sitzungssaal des Nachrichtensenders im Kölner Süden.

Nachrichten sind nicht gleich Nachrichten, ­erfuhren die Zuhörer zu Beginn der Diskussion, die die DJV-Betriebsgruppe beim DLF als KJV-Veranstaltung organisiert hatte. Nicht nur im Privatfernsehen dominieren Angstthemen und Buntes, auch die Öffentlich-Rechtlichen lassen sich „Relevanz oder Firlefanz?“ weiterlesen

Besuch im Lentpark

KJV im Lentpark. Blick auf die leere Hochlaufeisbahn
KJV im Lentpark. Blick auf die leere Hochlaufeisbahn

Am 18. April besuchte die Kölner Journalisten-Vereinigung (KJV) den Lentpark, das neue Eis- und Schwimmstadion, das im vergangenen Jahr eröffnet hat.

Lentpark-Chef Dirk Bremermann mit KJV-lern, dahinter der Schlittschuhverleih.
Lentpark-Chef Dirk Bremermann mit KJVlern, dahinter der Schlittschuhverleih.

Wenige Tage zuvor war zwar die Eislaufsaison beendet worden, aber die KJVler konnten noch das Eis im unteren Oval und auf der 260 Meter langen und acht Meter breiten Eishochbahn besichtigen. Von ganz oben durch den Keller mit Schlittschuhverleih, Wasseraufbereitung und Kälte- und Wärmetechnik bis zum neuen Schwimmteich ging es für die Journalistengruppe, angeführt vom Chef des Hauses, Dirk Bremermann.

Sieht noch kalt aaus, das Wasser...
Sieht noch kalt aus, das Wasser…

Das Wasser im Teich wird nicht mit Chlor aufbereitet, sondern mit Pflanzen. Das Ganze war in der Schlussphase vor der Fertigstellung zur Freibadesaison. Ebenfalls noch nicht einsatzbereit sind Innen- und Außensauna. Aber im Innenbecken herrschte schon lebhafter Badebetrieb.

Einladung zum Eintauchen. Alle Bilder: Corinna Blümel
Einladung zum Eintauchen. Alle Bilder: Corinna Blümel