MAKK: RADIO-Zeit

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Die besondere Rolle des Volksempfängers (links in der Vitrine) erläuterte Theda Pfingsthorn vom Museumsdienst Köln bei der Führung durch die Radioausstellung im MAKK. Foto: Corinna Blümel

Einen Ausflug in die Geschichte des Radios und vor allem des Radiogeräte-Designs unternahm eine Gruppe von KJV-Mitgliedern Mitte Mai: Es ging in die Ausstellung RADIO-Zeit im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK). Sie erinnert daran, dass vor 120 Jahren die ersten Worte an eine Empfangsstation gesendet wurden. Der Hörfunk wurde zum ersten Massenmedium – und bildet für viele KJVler auch die berufliche Grundlage. Die Stadt ist mit Radiosendern reich gesegnet: darunter WDR, Deutschlandfunk und ehemals die Deutsche Welle, Radio Köln, Domradio… 

Volksempfänger in den Dreißiger Jahren, Musikmöbel in den Fünzigern, „Schneewittchensarg“ in den Sechzigern, Spaßradios und Weltraumdesign in den Siebzigern oder Ghettoblaster in den Achtzigern: Theda Pfingsthorn vom Museumsdienst Köln zeigte, wie die Geräte Designgeschichte  und Zeitgeist widerspiegeln. Damit erzählen sie über die Jahrzehnte hinweg auch viel vom jeweiligen Stellenwert des Radios.

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Gegensände wie Mikrofone und Sprechertisch hat der WDR zur Ausstellung beigesteuert. Foto: Corinna Blümel

Im Zeitalter des Internetradios und der Smartphones verlieren zwar die Geräte selbst an Bedeutung, aber manche App auf dem Smartphone lehnt sich an die vertraute Radioskala an. Ausführlicher berichet Bettina Blaß über den MAKK-Besuch im JOURNAL 3/16 und im Design-Blog des MAKK./cbl

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