Neue Beisitzer im KJV-Vorstand

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 6. Februar 2014 hat die Kölner Journalisten-Vereinigung zwei neue Beisitzer gewählt. Einer der Posten war frei geworden, weil die bisherige Beisitzerin Claudia Heithorst nach einem Berufswechsel den DJV verlassen hat. Der andere Beisitzerposten war im vergangenen Jahr unbesetzt geblieben – die Satzung der KJV ermöglicht eine flexible Zahl von Beisitzern.

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KJV-Vorsitzende Corinna Blümel beim Geschäftsbericht. Foto: Angelika Staub

Neu als Beisitzerin gewählt wurde jetzt Susanne van den Bergh, Redakteurin beim Verlag Rommerskirchen. Sie war im vergangenen Jahr zur Kassenprüferin gewählt worden. Als zweiten neuen Beisitzer bestimmte die Versammlung Bert Grickschat. Er ist Redakteur bei infoNetwork, einer Tochtergesellschaft von RTL, und Sprecher der DJV-Betriebsgruppe bei RTL. In der letzteren Funktion gehörte er dem Vorstand bisher als kooptiertes Mitglied an. Zum neuen Kassenprüfer (neben Herbert Diethold) wählten die KJV-ler Klaus Harke (Rentner).

Inhaltlich befassten sich die Teilnehmenden an diesem  Abend unter anderem mit der Mitgliederstruktur des DJV-NRW. Wegen des fortwährenden Wandels der Medienlandschaft müsse sich der Verband erneut mit dem Berufsbild des Journalisten auseinandersetzen, vor allem im Bereich des Onlinejournalimus, forderten die Mitglieder. Die KJV wird dazu auf dem Gewerkschaftstag im Mai einen Antrag einbringen.

Die Idee zu einem weiteren Antrag fanden die Anwesenden dagegen nicht überzeugend. Die Idee war, Alice Schwarzer das Bundesverdienstkreuz aberkennen zu lassen, weil ihre Einlassungen in der Steuerdebatte die Fragen nach ihrem Verständnis von Pressefreiheit weckten.

Zu Gast war an diesem Abend auch der Landesvorsitzende Frank Stach, der dafür warb, dass die Ortsvereine für die Wahlen der Fachausschüsse und der Delegierten zum Verbandstag (im November in Weimar) möglichst viele jüngere Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen.

Im zweiten Teil des Abends sprach der stellvertrtenden KJV-Vorsitzende Frank Überall mit Rudi Tarneden, dem Pressesprecher von Unicef Deutschland, über das komplexe Verhältnis zwischen Hilfsorganisationen und Journalisten.

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